Aktuelles

Aktuelles

Wood K plus – optimiertes rezyklieren von Holzprodukten durch speziellen Aufschluss

Im Projekt ‚holz-autark‘ werden Grundlagen beforscht die es ermöglichen, Altholz mechanisch aufzuschließen, ohne dessen Eigenschaften wesentlich zu verschlechtern. Auswirkungen verschiedener mechanischer Zerteilungstechniken (Verfahrens- und Werkzeugparameter) auf die Partikelqualität werden untersucht, um den idealen Altholzspan zu identifizieren.

PineXLAM - Mut zu Brettsperrholz aus Kiefer! Erfolgreich abgeschlossenes FFG Branchenprojekt

Das Team IQEC (Materialemissionen, Analytik und Kontrolle) des Bereichs Tulln konnte im Juni des laufenden Jahres einen großen Erfolg für sich verbuchen: Im Rahmen der Programmlinie Collective Research aus dem Basisprogramm der FFG wurde das 3-jährige Branchenprojekt PineXLAM erfolgreich abgeschlossen. PineXLAM, eine Bezeichnung, welche für Brettsperrholz aus Kiefernholz steht, beschäftigte sich mit der Charakterisierung und Optimierung der Produktionsprozesse von Kiefernbrettsperrholz hinsichtlich der Verringerung der VOC Emissionen, um eine bedenkenlose Nutzung dieses Massivholzwerkstoffs im Innenraum zu ermöglichen. Mit an Bord waren die fünf größten österreichischen Brettsperrholzhersteller (Stora Enso, KLH, Mayr-Melnhof, Binderholz und Hasslacher Gruppe) sowie der Fachverband der österreichischen Holzindustrie.

Wood K plus – Zuhören lernen für adaptive Fertigungstechniken

Das Projekt ‚WoodSonics‘ schafft die wissenschaftlichen Grundlagen für adaptive Fertigungstechniken in der Holzindustrie. Die Prozessüberwachung durch Analyse der bei der Verarbeitung auftretenden Schallspektren ermöglicht zukünftig eine deutliche Effizienzsteigerung sowie eine Verringerung von Rüstzeiten und Anlagenausfällen.

Auf dem Prüfstand: Faserverstärkte Bauteile aus dem 3D-Drucker

Additive Manufacturing oder 3D-Druck ist in Sachen Kosteneffizienz, Personalisierbarkeit sowie Nachhaltigkeit anderen Verfahren stark überlegen und setzt sich deshalb in immer mehr Bereichen durch. Die Möglichkeiten sind dabei noch lange nicht ausgeschöpft. Im Rahmen des im April 2020 gestarteten FFG-Projekts eFAM4Ind - endless fiber reinforced additive manufacturing for industrial applications sollen diese im Hochleistungsprodukt-Segment und Leichtbau ausgelotet werden: Unter der Leitung des Lehrstuhls für Werkstoffkunde und Prüfung an der Montanuniversität und gemeinsam mit SinusPro, dem Polymer Competence Center Leoben (PCCL), dem Kompetenzzentrum Holz sowie Head Sport als Forschungspartner sollen Prüf- und Simulationsroutinen zur Vorhersage der Haltbarkeit und Lebensdauer von faserverstärkten Bauteilen aus dem 3D-Drucker entwickelt werden.

Projekt 3D-CFRP – Additive Manufacturing of Continuous Fiber Reinforced Polymer Composite Materials for High Performance Structural Applications

Im Rahmen des 3-jährigen M-ERA.NET Projektes „3D-CFRP“ arbeitet Wood K plus gemeinsam mit internationalen Industriepartnern und Universitäten intensiv an der Entwicklung von neuen Materialkombinationen und der Optimierung bzw. Adaptierung von Verarbeitungsverfahren zur Herstellung von additiv gefertigten Strukturbauteilen aus Endlosfaser-verstärkten Thermoplasten.

Begleitende techno-ökonomische und Umweltbewertung von Lignin-basierten Harzen im Innovationsprozess

Die begleitende Bewertung von bio-basierten Produkten hinsichtlich techno-ökonomischer und umweltrelevanter Aspekte im Innovationsprozess soll die Implementierung dieser Produkte unterstützten. Während sich Barrieren für die Nutzung von Lignin-basierten Harzen vorrangig auf technische und ökonomische Faktoren beziehen, ist die potentielle Reduktion von Umweltwirkungen ein Anreiz. Die Umweltbewertung zeigt, dass die Substitution des Phenols durch Lignin das Treibhausgaspotential reduziert.

Feierlicher Startschuss für SusBind

Hochkarätige Gäste aus Forschung und Industrie gaben am Standort Tulln den offiziellen Startschuss für die von der EU mitgeförderten Innovationsprojekte SUSBIND und SUSFERT.

WOOD K PLUS - AUSGEZEICHNETE EVALUIERUNG SICHERT FORSCHUNGSBUDGET VON € 22,7 MIO. FÜR DIE JAHRE 2019 – 2022

Im Rahmen des COMET-Programms (Competence Centers for Excellent Technologies) konnte sich das Kompetenzzentrum Holz (Wood K plus) nach Abschluss der Evaluierung durch ein internationales Fachkomitee die Finanzierung für weitere vier Jahre sichern. Damit steht dem Zentrum und seinen Partnern für die Programmperiode 2019-2022 ein Forschungsbudget von 22,7 Mio. Euro zur Verfügung.

Hybride NFC mit herausragender Schlagzähigkeit

In Kooperation mit Borealis Polyolefine und Budapest University of Technology, wurde die Kerbschlagzähigkeit von Polypropylen (PP) basierten Naturfaser Compositen (NFC) enorm erhöht, indem ein neuartiges hybrides Verbundmaterial entwickelt wurde. Spezielle Polymer-fasern wurden als Schlagzähmodifikator verwendet. Im Rahmen der Studie wurden erstmals PP imprägnierte lange Fasern als Schlagzähmodifikator für NFC eingesetzt. Längere Fasern verstärken Thermoplaste effektiver als kürzere Fasern. Materialien mit hoher Schlagzähigkeit zeigen besseres Crashverhalten und sind daher bedeutend in der Automobilindustrie.

Eine robuste und simple Extraktionsmethode für Prozess- und Ab-wasser mittels Festphasenextraktion

In der Papier- und Zellstoffindustrie ist die Schließung von Wasserkreisläufen ein wichtiger Schritt zur Minimierung von Umweltbelastungen. Der Wasserverbrauch kann damit deutlich verringert werden, jedoch werden dadurch teilweise prozessstörende Holzkomponenten ange-reichert. Um diese mannigfaltigen Bestandteile in wässrigen Proben charakterisieren zu kön-nen, wurde in Zusammenarbeit mit der Lenzing AG eine ebenso vielfältig einsetzbare Extrakti-onsmethode entwickelt, welche zusätzliche Aufgaben wie Aufreinigung, Anreicherung oder Fraktionierung in sich vereint und damit die Prozesskontrolle einfacher und schneller gestaltet.

Neues FFG Bridge Projekt gestartet: „MicroCell“

Ziel des Projekts „MicroCell“ ist es, die wissenschaftlichen Grundlagen für ein neuartiges, biobasiertes Dämmmaterial zu entwickeln, welches gegenüber herkömmlichen Materialien eine deutliche Effizienzsteigerung hinsichtlich thermischer Isolierung aufweist.

Houskapreis 2017

Anerkennungspreis für: Gedruckte Papiersensoren für intelligentes Holz, Hygiene und medizinische Systeme – JKU Linz (Projektleiter Dr. R. Schwödiauer), Kompetenzzentrum Holz GmbH, SCIO-Holding GmbH

Leitfähige polymere Verbundwerkstoffe

Der Beginn unserer multilateralen Zusammenarbeit in Prag (links Patrycja Bober - Institut für Makromolekulare Chemie der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik und rechts Adriana Kovalcik-Kompetenzzentrum Holz GmbH). Die Polymerisation von Pyrrol in Gegenwart von Lignin.

Com3d-XCT – Kompetenzzentrum für hochauflösende 3D – Röntgentomographie

In vielen Sektoren, z.B. im Automobil- und Luftfahrtbereich, ist die zerstörungsfreie Prüfung (ZfP) von Bauteilen mittels Mikro-Computertomographie (XCT) eine wichtige Aufgabe. Jedoch wachsen durch immer komplexere Materialkombinationen die Ansprüche an ZfP-Methoden, weshalb neue, multi-disziplinäre ZfP-Ansätze entwickelt werden müssen.

Der nächste Schritt zum Bio-Auto

Bei der ersten Cutoff Runde des Interreg Slowenien Österreich Programms erhielt das W3C den Zuschlag für das Projekt MMO3D - Entwicklung eines roboterunterstützten mehrachsigen 3D-Druckverfahrens für Verbundwerkstoffe.

10 Jahre F&E-Erfolgsgeschichte Wood Carinthian Competence Center (W3C)

Vor exakt zehn Jahren startete das Wood Carinthian Competence Center (W3C) in St. Veit an der Glan, als einer von vier Standorten der Kompetenzzentrum Holz GmbH in Österreich. Seither wurde ein eindrucksvolles Kapitel erfolgreicher Forschung, Entwicklung und Innovation in Kärnten geschrieben. Aufgrund enger Kooperationen mit zahlreichen Unternehmenspartnern aus der Holzwerkstoffindustrie konnten im zurückliegenden Jahrzehnt eine Wertschöpfung in dreistelliger Millionenhöhe generiert und eine Vielzahl von hochwertigen Arbeitsplätzen in Kärnten geschaffen und gesichert werden.

Frage der Klebstoffverteilung in Holzwerkstoffen gelöst

Klebstoffverteilung spielt eine wichtige Rolle für die Eigenschaften von industriellen Holzwerk-stoffen, wie Spanplatte, MDF und OSB. Der häufigste Klebstoff für die Produktion dieser Platten, Harnstoff - Formaldehydharz, ist in ausgehärtetem Zustand farblos, was die Untersuchung der Klebstoffverteilung fast unmöglich macht. In diesem Projekt gelang es, sowohl Holz als auch Klebstoff nach Plattenherstellung einzufärben, wodurch die Analyse der Klebstoffverteilung ermöglicht wurde. Das so erhaltene Wissen ermöglicht nun die Entwicklung verbesserter Klebstoffe und Platten bei gleichzeitig verringertem Chemikalieneinsatz.

„m.look“ ist Gesamtsieger beim NÖ Innovationspreis 2015

Die in Kooperation zwischen dem Kompetenzzentrum Holz (Bereich W3C) und der Firma FunderMax entwickelte nicht-brennbare Hochdrucklaminatplatte „m.look“ wurde im Rahmen des niederösterreichischen Innovationspreises 2015 (Karl-Ritter-von-Ghega-Preis) als Gesamtsieger ausgezeichnet.

Wissenschaftliches Seminar in Kooperation mit ETH, EMPA und BOKU

Jährlich treffen sich BOKU (Institut für Holztechnologie und Nachwachsende Rohstoffe ) & Wood K plus Area 4 mit den Schweizern Kollegen von der ETH (Wood Materials Science Group, Ingo Burgert) und EMPA (Applied Wood Materials, Tanja Zimmermann) Zürich.

Wood be better

„Wood be better!“ ist ein Forschungsprojekt aus der Förderschiene Talente regional der FFG. Im Projekt werden Kinder und Jugendliche aus insgesamt sechs Schulklassen bzw. Kindergartengruppen im Raum Tulln über einen Zeitraum von zwei Jahren gemeinsam mit Wissenschafter/Wissenschafterinnen und Techniker/Technikerinnen verschiedene Fragestellungen aus dem Bereich der Holzforschung und Holztechnologie spielerisch und altersgemäß aufbereitet kennenlernen, und das spannende, heimische, biologische und nachhaltige Material Holz mit all seine Facetten und Möglichkeiten verstehen und anwenden lernen.

Brandverhalten von nachwachsenden Rohstoffen

Seit September 2019 läuft bei Wood K plus am Standort Tulln eine strategische Dissertation, die ein altbekanntes und dennoch brandaktuelles Thema behandelt. Im Fokus steht die Erforschung des thermischen Abbaus von Holz und anderen nachwachsenden Rohstoffen. Dabei soll altes Wissen zu Pyrolyse, Vergasung, Zündung und Verbrennung herangezogen und durch neue Untersuchungen und Messmethoden ergänzt werden. Neben einem besseren Verständnis zum thermischen Abbau sollen die gewonnenen Erkenntnisse dazu beitragen, Holz und nachwachsende Rohstoffe noch gezielter und effizienter einsetzen zu können.

Erfolgreiche Entwicklung von textilchemisch modifizierten Viskosefasern

Es wurden Verfahren zur Ausstattung von Viskosefasern mit optischen Aufhellern und speziellen nasschemischen Funktionalisierungen für z.b. extrem wasserabweisende Eigenschaften im Labor entwickelt und in der Industrie umgesetzt. Dies ermöglicht neue Anwendungsfelder für Spezialtextilien, z.b. Sporttextilien.

Wood K plus gewinnt OÖ Landespreis für Innovation 2019

Am 24.10.2019 wurden im ORF Landesstudio in Linz zum 26. Mal die Innovationspreise des Landes Oberösterreich verliehen. Wood K plus konnte sich bereits zum zweiten Mal die Auszeichnung für Forschungseinrichtungen sichern.

Student Camp ‚Biorefineries and Biobased Industrial Products‘ vom 25.-28. Februar 2019 in Linz und Lenzing erfolgreich durchgeführt

Vom 25.-28. Jänner 2019 wurde bei Wood K plus in Linz und Lenzing ein Student Camp zum Thema ‘Biorefineries and Industrial Processes and Products’ im Rahmen des EU Projektes Bioenergytrain durchgeführt. Die Teilnehmer/innen reisten aus 9 Europäischen Ländern, Nordamerika und Afrika an. Dies lohnt, ein Resümee der Veranstaltung aus Sicht der Studierenden und Veranstalter zu geben.

Kenntnisse über die Kaltklebrigkeit reduzieren das Versagen bei der Herstellung von Sperrholz

Für die Sperrholzproduktion ist die Kaltklebrigkeit des Klebstoffes extrem wichtig. Unzureichende Kaltklebrigkeit wird üblicherweise als typisches Problem des Klebstoffes selbst an-gesehen. Es wurde eine Analysemethode entwickelt, die zeigt, dass es viele andere Faktoren gibt, die eine Rolle spielen. So nimmt z.B. die Kaltklebrigkeit ab, wenn die Holzfeuchte ansteigt, oder sie nimmt mit steigender Temperatur zu. Basierend auf den ermittelten Daten wurde ein statistisches Modell erstellt, welches vorhersagt, wie die Kaltklebrigkeit auf die Kombination vieler Einflussfaktoren reagiert. Dieses Modell wird verwendet, um Sperrholzhersteller zu schulen.

Workshop Plasmatechnologien – Aktuelle Entwicklungen und Chancen für die Zukunft

Am 27.04.2018 findet in der Kompetenzzentrum Holz GmbH am Standort in St. Veit/Glan (W3C) der Workshop zum Thema Plasmatechnologien – Aktuelle Entwicklungen und Chancen für die Zukunft statt. Die Veranstaltung wird im Rahmen des INTERREG V-A Italien – Österreich 2014 -2020 geförderten Projektes ICAP (ITAT1010) – „Innovation durch kombinierte Anwendungen von Plasmatechnologien“ durchgeführt.

Wood K plus startet neues Projekt „BioReg“

Im Projekt BioReg erarbeitet ein Team aus den Bereichen Holzchemie & Biotechnologie und Massivholz & Holzverbundwerkstoffe des Kompetenzzentrums Holz gemeinsam mit 4 Industriepartnern wichtige Grundbausteine eines neuen, robusten Bioraffineriekonzeptes für die Behandlung biogener Reststoffe (wie z.B Grün und Strauchschnitt, Laub, Stroh u.A), um zukünftig eine verstärkte Nutzung biogener Rohstoffe zu ermöglichen und einen weiteren Schritt in Richtung Unabhängigkeit von fossilen Rohstoffen zu bewirken.

MYCO-Farbstoffe: Holzfärbung mit Pilzpigmenten

Im Zuge eines neuen Forschungsprojekts wurde für die Drechslerei Reiter eine Methode entwickelt, Holz, welches für die Herstellung gedrechselter Produkte für unterschiedliche Gebrauchs-, Schmuck- und Dekorationsgegenstände verwendet werden soll, durch gezielte Beimpfung mit pigmentproduzierenden Pilzen farblich zu variieren. Damit sollte für den Firmenpartner eine breitere verfügbare Farbpalette für seine Produkte ermöglicht werden. Fokus wurde hier vor allem auf neue Farbvarianten, Farbstabilität und Holzart gelegt.

Innovative Produkte aus Pappelholz

Wie können leichtere Möbel und umweltfreundliche Verpackungen nachhaltig in Europa produziert werden? Das Projekt „Dendromass4Europe“ soll Antworten liefern. Ein Überblick über das neue Projekt des Teams Marktanalyse und Innovationsforschung (MAIF).

SMART WOOD – Innovative Oberflächen für Holz und Naturfaser basierte Werkstoffe

Mit 2017 hat im Kompetenzzentrum Holz im Forschungsbereich Wood Carinthian Competence Center (W3C) in St. Veit /Glan ein neues vom Kärntner WirtschaftsförderungsFonds (KWF) gefördertes Projekt gestartet zum Thema „Innovative, funktionelle Beschichtungen und Behandlungen auf Holz für smarte, dauerhafte und umweltfreundliche Anwendungen“. In den nächsten zwei Jahren wird in Zusammenarbeit mit Klein- und Mittelständischen Unternehmen in Kärnten an Fragestellungen zum Thema Beschichtung und Oberflächenmodifizierung für Holz, Holzwerkstoffe und Faserverbunde gearbeitet.

Kärntner Regionalitätspreis

Das Talente Regional Projekt „Let’s process“ wurde mit dem 3. Platz des Kärntner Regionalitätspreises in der Kategorie Bildung, Wissenschaft & Forschung ausgezeichnet.

Nachhaltigkeitsanalysen im Innovationsprozess von biofaserverstärkten Kunststoffen - Ökobilanzierung und Upscaling

Die Umweltperformance von biobasierten Faserverbundwerkstoffen ist trotz Substitution mineralölbasierter Rohstoffe durch nachwachsende Rohstoffe nicht per se positiver zu bewerten. Die Veränderung der Werkstoffzusammensetzung zieht auch Anpassungen in Verarbeitungsprozessen, wie etwa dem Spritzguss als Formgebungsverfahren nach sich. Aufgrund der veränderten Ansprüche an die Produktionsprozesse, an die Werkstoffeigenschaften selbst, sowie an den Endprodukten und der Nutzungsdauern, sind detaillierte Vergleiche mit Referenzmaterialien und Analysen für eine ökologische Bewertung notwendig.

Projekt Fehra: Unterstützung für die Kiefer

Am 21. April 2016 wurden im Wirtschaftszentrum Niederösterreich in St. Pölten die Zwischenergebnisse des Qualifizierungsnetzwerkes „Fehra – Kiefernholzverwendung“ vorgestellt. Dabei galt es für die neun Referenten, den Input von 30 Partnern und die Arbeiten aus 22 Workshops in einem Nachmittag zusammen zu fassen.

Neue Harze für alte Papiere

Im Möbel- und Fußbodenbereich finden dekorative Melaminoberflächen Einsatz, bei denen im ersten Produktionsschritt Dekorpapiere mit Melaminharzen getränkt und großtechnisch in einem Imprägnierkanal vorgetrocknet werden. Maßgeschneiderte Harze und deren Penetrationsverhalten bestimmen dabei die finalen Produkteigenschaften. Anhand einer objektiven Bestimmungsmethode ist es gelungen sowohl den Einsatz neuer Harze als auch die Verar-beitbarkeit von schwierigen und teilweise alten Dekorpapieren zu ermöglichen. Damit ist ein wirtschaftlicher Wettbewerbsvorteil beim Industriepartner gegeben.

Weich, weicher, am weichsten. Neue Methode zur Bestimmung der Weichheit von Tissue-, Textil- und Nonwovensprodukten

Zellulosefasern finden Verwendung in sensiblen Bereichen wie z. B. Kosmetik, Hygiene und Medizin, deshalb zählt die Eigenschaft der Weichheit zu den fundamentalen Qualitätsparame-tern. Bisher wurde die Weichheit durch aufwändige sogenannte „Paneltests“ bestimmt. Im Projektteam gemeinsam mit Forschern der Lenzing AG und der Kompetenzzentrum Holz GmbH ist es nun gelungen eine effizientere Methode zu entwickeln.

Ein Kraftwerk aus Hanf

Um uns aus der Abhängigkeit von fossilen Energieträgern wie Kohle, Gas oder Öl zu befreien, setzt die Energieindustrie große Hoffnungen in die Windkraft. Diese ist sauber und weltweit im Überfluss vorhanden. Der Haken an der Sache: Zwar erzeugt das Kraftwerk erneuerbare, grüne Energie, doch besteht es selbst aus ökologisch bedenklichen Stoffen. Die Rotorblätter von Windkraftwerken werden aus faserverstärkten Kunststoffen hergestellt. Nach 20 bis 25 Jahren erreicht die Anlage das Ende ihres Lebenszyklus, die Entsorgung dieser faserverstärkten Kunststoffe ist dann problematisch.

Talente regional Projekt „Let's Process“

Das Ziel des Projektes Let’s Process ist es, Kindern und Jugendlichen ein Verständnis für Prozesse, für Einflussparameter und deren Auswirkungen näher zu bringen und ihre Neugier zu wecken, Prozesse möglichst effizient und nachhaltig zu gestalten.