Das Projekt EISER zielt auf eine Verbesserung der Energie- und Ressourceneffizienz in der Papier- und Zellstoffindustrie ab. Dazu werden Strategien entwickelt, um den Prozesswasserverbrauch zu reduzieren. Es wird untersucht, inwieweit Abwasserströme für eine verbesserte Wärmerückgewinnung und Energieeffizienz verwendet werden können bzw. ob diese Abwasserströme nach Modifikation/Behandlung als Prozesswasser wieder eingesetzt werden können. Darüber hinaus soll untersucht werden, ob eine Verbesserung der Energieeffizienz durch den Einsatz von Wärmepumpen in bestimmten Prozessabschnitten erzielt werden kann.
Projektziele & Inhalte:
EISER zielt darauf ab, Werkzeuge und Methoden sowie industrielle Prozesse zu entwickeln, um den Übergang zu einer nachhaltigen Gesellschaft durch die Verbesserung der Prozessintegration, die Ermöglichung industrieller Symbiose und die Zusammenarbeit zwischen Sektoren zur Verbesserung der Energie- und Ressourceneffizienz zu beschleunigen. EISER hat drei Bereiche, die alle von der industriellen Symbiose geprägt sind:
- Symbiotisches/zirkuläres Prozessdesign – um bei der Entwicklung neuer Anlagen und Prozesse von einem linearen Ressourcenaufbau zu einem kontextbewussten Designprozess überzugehen, der die Integration mit nahegelegenen Industrieprozessen und lokalen Ressourcen ermöglicht.
- Energie/Wasser-Nexus – Verbesserung der Strategien für den Prozesswasserverbrauch zur Reduzierung und Wiederverwendung von Wasser und zur Verbesserung der Wärmerückgewinnung und Energieeffizienz bei der Versorgung und Abwasserbehandlung.
- Effiziente Trocknung – Verbesserung der Energieeffizienz durch den Einsatz von Wärmepumpen sowie andere Verbesserungen des Trocknungsprozesses, seiner Energieversorgung und durch andere Mittel der Wärmerückgewinnung (als Wärmepumpen).
EISER startete am 1. Jänner 2025 und wird 3 Jahre laufen. Das Projekt wurde im EU Call CET Partnership 2023, CM2023-09 Integrated industrial energy systems genehmigt und wird aus Mitteln des Klima- und Energiefonds sowie der CETP-EU gefördert.
Lead Partner:
RISE
Projektleitung:
RISE
Ansprechpartner sowie Leitung der Arbeitspakete von Wood K plus: DI Robert Putz
Projektpartner:
VALMET AB (Schweden), Valmet S. p. A. (Italien), Mondi AG (Österreich), Energieinstitut an der JKU (Österreich), Politecnico di Milano (Italien), Kompetenzzentrum Holz GmbH (Österreich)
Projektlaufzeit:
Jänner 2025 – Dezember 2027
Förderprogramm / Projekt ID:
CET Partnership / 53662637
Finanzierung:
Das Projekt wird finanziert durch die Europäische Union CETP und der Klima- und Energiefonds.