Aktuelles

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Houskapreis 2017

Anerkennungspreis für: Gedruckte Papiersensoren für intelligentes Holz, Hygiene und medizinische Systeme – JKU Linz (Projektleiter Dr. R. Schwödiauer), Kompetenzzentrum Holz GmbH, SCIO-Holding GmbH

Leitfähige polymere Verbundwerkstoffe

Der Beginn unserer multilateralen Zusammenarbeit in Prag (links Patrycja Bober - Institut für Makromolekulare Chemie der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik und rechts Adriana Kovalcik-Kompetenzzentrum Holz GmbH). Die Polymerisation von Pyrrol in Gegenwart von Lignin.

Com3d-XCT – Kompetenzzentrum für hochauflösende 3D – Röntgentomographie

In vielen Sektoren, z.B. im Automobil- und Luftfahrtbereich, ist die zerstörungsfreie Prüfung (ZfP) von Bauteilen mittels Mikro-Computertomographie (XCT) eine wichtige Aufgabe. Jedoch wachsen durch immer komplexere Materialkombinationen die Ansprüche an ZfP-Methoden, weshalb neue, multi-disziplinäre ZfP-Ansätze entwickelt werden müssen.

Der nächste Schritt zum Bio-Auto

Bei der ersten Cutoff Runde des Interreg Slowenien Österreich Programms erhielt das W3C den Zuschlag für das Projekt MMO3D - Entwicklung eines roboterunterstützten mehrachsigen 3D-Druckverfahrens für Verbundwerkstoffe.

10 Jahre F&E-Erfolgsgeschichte Wood Carinthian Competence Center (W3C)

Vor exakt zehn Jahren startete das Wood Carinthian Competence Center (W3C) in St. Veit an der Glan, als einer von vier Standorten der Kompetenzzentrum Holz GmbH in Österreich. Seither wurde ein eindrucksvolles Kapitel erfolgreicher Forschung, Entwicklung und Innovation in Kärnten geschrieben. Aufgrund enger Kooperationen mit zahlreichen Unternehmenspartnern aus der Holzwerkstoffindustrie konnten im zurückliegenden Jahrzehnt eine Wertschöpfung in dreistelliger Millionenhöhe generiert und eine Vielzahl von hochwertigen Arbeitsplätzen in Kärnten geschaffen und gesichert werden.

Frage der Klebstoffverteilung in Holzwerkstoffen gelöst

Klebstoffverteilung spielt eine wichtige Rolle für die Eigenschaften von industriellen Holzwerk-stoffen, wie Spanplatte, MDF und OSB. Der häufigste Klebstoff für die Produktion dieser Platten, Harnstoff - Formaldehydharz, ist in ausgehärtetem Zustand farblos, was die Untersuchung der Klebstoffverteilung fast unmöglich macht. In diesem Projekt gelang es, sowohl Holz als auch Klebstoff nach Plattenherstellung einzufärben, wodurch die Analyse der Klebstoffverteilung ermöglicht wurde. Das so erhaltene Wissen ermöglicht nun die Entwicklung verbesserter Klebstoffe und Platten bei gleichzeitig verringertem Chemikalieneinsatz.

„m.look“ ist Gesamtsieger beim NÖ Innovationspreis 2015

Die in Kooperation zwischen dem Kompetenzzentrum Holz (Bereich W3C) und der Firma FunderMax entwickelte nicht-brennbare Hochdrucklaminatplatte „m.look“ wurde im Rahmen des niederösterreichischen Innovationspreises 2015 (Karl-Ritter-von-Ghega-Preis) als Gesamtsieger ausgezeichnet.

Wissenschaftliches Seminar in Kooperation mit ETH, EMPA und BOKU

Jährlich treffen sich BOKU (Institut für Holztechnologie und Nachwachsende Rohstoffe ) & Wood K plus Area 4 mit den Schweizern Kollegen von der ETH (Wood Materials Science Group, Ingo Burgert) und EMPA (Applied Wood Materials, Tanja Zimmermann) Zürich.

SMART WOOD – Innovative Oberflächen für Holz und Naturfaser basierte Werkstoffe

Mit 2017 hat im Kompetenzzentrum Holz im Forschungsbereich Wood Carinthian Competence Center (W3C) in St. Veit /Glan ein neues vom Kärntner WirtschaftsförderungsFonds (KWF) gefördertes Projekt gestartet zum Thema „Innovative, funktionelle Beschichtungen und Behandlungen auf Holz für smarte, dauerhafte und umweltfreundliche Anwendungen“. In den nächsten zwei Jahren wird in Zusammenarbeit mit Klein- und Mittelständischen Unternehmen in Kärnten an Fragestellungen zum Thema Beschichtung und Oberflächenmodifizierung für Holz, Holzwerkstoffe und Faserverbunde gearbeitet.

Kärntner Regionalitätspreis

Das Talente Regional Projekt „Let’s process“ wurde mit dem 3. Platz des Kärntner Regionalitätspreises in der Kategorie Bildung, Wissenschaft & Forschung ausgezeichnet.

Nachhaltigkeitsanalysen im Innovationsprozess von biofaserverstärkten Kunststoffen - Ökobilanzierung und Upscaling

Die Umweltperformance von biobasierten Faserverbundwerkstoffen ist trotz Substitution mineralölbasierter Rohstoffe durch nachwachsende Rohstoffe nicht per se positiver zu bewerten. Die Veränderung der Werkstoffzusammensetzung zieht auch Anpassungen in Verarbeitungsprozessen, wie etwa dem Spritzguss als Formgebungsverfahren nach sich. Aufgrund der veränderten Ansprüche an die Produktionsprozesse, an die Werkstoffeigenschaften selbst, sowie an den Endprodukten und der Nutzungsdauern, sind detaillierte Vergleiche mit Referenzmaterialien und Analysen für eine ökologische Bewertung notwendig.

Projekt Fehra: Unterstützung für die Kiefer

Am 21. April 2016 wurden im Wirtschaftszentrum Niederösterreich in St. Pölten die Zwischenergebnisse des Qualifizierungsnetzwerkes „Fehra – Kiefernholzverwendung“ vorgestellt. Dabei galt es für die neun Referenten, den Input von 30 Partnern und die Arbeiten aus 22 Workshops in einem Nachmittag zusammen zu fassen.

Neue Harze für alte Papiere

Im Möbel- und Fußbodenbereich finden dekorative Melaminoberflächen Einsatz, bei denen im ersten Produktionsschritt Dekorpapiere mit Melaminharzen getränkt und großtechnisch in einem Imprägnierkanal vorgetrocknet werden. Maßgeschneiderte Harze und deren Penetrationsverhalten bestimmen dabei die finalen Produkteigenschaften. Anhand einer objektiven Bestimmungsmethode ist es gelungen sowohl den Einsatz neuer Harze als auch die Verar-beitbarkeit von schwierigen und teilweise alten Dekorpapieren zu ermöglichen. Damit ist ein wirtschaftlicher Wettbewerbsvorteil beim Industriepartner gegeben.

Weich, weicher, am weichsten. Neue Methode zur Bestimmung der Weichheit von Tissue-, Textil- und Nonwovensprodukten

Zellulosefasern finden Verwendung in sensiblen Bereichen wie z. B. Kosmetik, Hygiene und Medizin, deshalb zählt die Eigenschaft der Weichheit zu den fundamentalen Qualitätsparame-tern. Bisher wurde die Weichheit durch aufwändige sogenannte „Paneltests“ bestimmt. Im Projektteam gemeinsam mit Forschern der Lenzing AG und der Kompetenzzentrum Holz GmbH ist es nun gelungen eine effizientere Methode zu entwickeln.

Ein Kraftwerk aus Hanf

Um uns aus der Abhängigkeit von fossilen Energieträgern wie Kohle, Gas oder Öl zu befreien, setzt die Energieindustrie große Hoffnungen in die Windkraft. Diese ist sauber und weltweit im Überfluss vorhanden. Der Haken an der Sache: Zwar erzeugt das Kraftwerk erneuerbare, grüne Energie, doch besteht es selbst aus ökologisch bedenklichen Stoffen. Die Rotorblätter von Windkraftwerken werden aus faserverstärkten Kunststoffen hergestellt. Nach 20 bis 25 Jahren erreicht die Anlage das Ende ihres Lebenszyklus, die Entsorgung dieser faserverstärkten Kunststoffe ist dann problematisch.

Talente regional Projekt „Let's Process“

Das Ziel des Projektes Let’s Process ist es, Kindern und Jugendlichen ein Verständnis für Prozesse, für Einflussparameter und deren Auswirkungen näher zu bringen und ihre Neugier zu wecken, Prozesse möglichst effizient und nachhaltig zu gestalten.